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Das Ufer

Das Ufer

Nachdem „Die Spur“ mich mehr oder weniger enttäuscht hat und „Das Haus“ eine nette Geschichte für zwischendurch war, erschien im September 2016 „Das Ufer“ von Richard Laymon. Ursprünglich erschien die Geschichte im Original posthum im Jahre 2004 unter dem Titel „The Lake“. Also kann man davon ausgehen, dass der Roman von dem Meister der Horror-Literatur eventuell nicht ganz bis zum Ende überarbeitet oder gar fertig gestellt wurde. Der Roman umfasst 576 Seiten, was beim Blick in die Laymon-Sammlung ein typischer Umfang ist. Generell empfinde ich, dass wir es hier mit einem relativ typischen Laymon zu tun haben. Wir haben kurze und knackige Kapitel mit spannenden Cliffhangern, als Antagonisten haben wir ein oder mehrere wahnsinnige Massenmörder und natürlich weibliche Protagonisten, bei denen sich ab und zu mal ein steifer Nippel durch das T-Shirt drücken. Die junge Diana West möchte mit ihrem Freund Allan ein paar romantische Stunden auf einem Parkplatz verbringen, doch sie sind nicht allein. Ein durchgeknallter Killer lauert sie auf und im Gegensatz zu ihren Freund Allan, schafft es Diana diesem zu entkommen. Das Read More

Das Haus

„Das Haus“ von Richard Laymon erschien ursprünglich unter dem Namen Allhallows Eve im Jahre 1989 und zählt zu Laymons früheren Werken. Der Autor ist am 14. Januar 1947 in Chicago geboren und wuchs in Kalifornien auf. Richard Laymon arbeitete unter anderem als Schullehrer und Bibliothekar, bevor er sich nach seinen ersten Romanerfolgen gänzlich dem Schreiben widmen konnte. Als er es endlich geschafft hatte, mit seinen Romanen Berühmtheit zu erlangen, verstarb er am 14. Februar 2001 überraschend an einem Herzinfarkt. Posthuman erscheinen in Deutschland regelmäßig Werke von dem Autor sowie „Das Haus“ Anfang 2016. Die Geschichte spielt in dem kleinen Städtchen Ashburg und dreht sich größtenteils um das verlassende Sherwood Haus. Als Vorgeschmack steigen wir sofort in die Geschichte ein und Laymon beginnt mit dem Nachbarhaus des Sherwood, in dem die alte Dame Clara Hayes wohnt. Natürlich wohnt sie alleine und natürlich ist bei Clara der Friedhof vor der Tür, so dass diese beiden unheimlichen Häuser von den Stadtbewohnern außer acht gelassen werden. Nachdem es vor vielen Jahren im Sherwood Haus eine Familientragödie gab, ist dieses Read More

Die Spur - Cover

Die Spur

Ich hab schon viele Laymons gelesen, da wären zum Beispiel: Vampirjäger, Die Insel, Rache, Die Show, Die Jagd, Das Treffen, Der Regen, Finster, Das Spiel, Der Ripper, Die Familie, Das Inferno, Der Keller, In den finsteren Wäldern und zu guter letzt Der Käfig. Nun kann sich auch der neuste Laymon aus dem Heyne Hardcore Verlag zu den anderen gesellen. Kurz zum Buch: Der Originaltitel lautet „No Sanctuary“ und ist 2001 erschienen und wer den Autor etwas kennt, weiß das Richard Layton in diesem Jahr gestorben ist und es somit ein spät Werk ist. Der Roman umfasst 464 Seiten und glänzt mit einem hochwertig dicken Papier, ein gut leserliche Schriftgröße und ein weiteres tolles Cover mit Prägung. Damit reiht es sich perfekt zu den anderen Richard Layton Büchern im Regal ein. Unsere Geschichte verteilt sich auf zwei Handlungsstränge. Beginnend mit Rick und Bert, haben wir ein Pärchen, welches einen Wanderausflug durch die Wälder und Gebirgsketten der Sierra Nevada machen möchte. Eine Route, die den vielversprechenden Namen „Dead Mule Pass“ trägt. Doch was Bert nicht weiß: Rick Read More

Der Käfig

Der Roman „Der Käfig“ wurde 2011 durch den Heyne Hardcore Verlag in Deutschland herausgegeben. In der amerikanische Fassung trägt er den Namen „To wake the Dead“ oder auch einfach nur „Amara“ und erschien posthum 2002. Die amerikanischen Titel, sowie deren Cover konzentrieren sich eher auf die Mumien Geschichte. Der deutsche Titel, sowie das Cover weichen dem ab und bilden eher eine andere im Buch enthaltende Geschichte ab. Ich muss sagen das hat mich anfangs schon etwas verwirrt, man stellt sich natürlich die Frage „Was hat ein Käfig mit einer Mumie zu tun?“ gerade weil auch die Inhaltsangabe auf der Rückseite rein gar nichts auf einen Käfig schließen ließ. Aber das finde ich im nachhinein nicht weiter schlimm, der Roman reiht sich wunderbar zu den anderen Laymon Büchern und ergänzt sehr schön die Sammlung im Regal. Ich finde das Cover bildet gut die Gesamtstimmung des Romans wider. Bevor die Geschichte los geht, bekommt man noch ein kleines Vorwort vom Autoren-Freund Dean Koontz zu lesen, in dem er eine kleine Gesichte erzählt, die ihn und Laymon verbinden. Read More

Die Familie - Cover

Die Familie

Ich find es immer wieder faszinierend, was für ein brachiales Tempo Richard Laymons Bücher haben, und wie schnell der Autor seine Leser in den Bann zieht. Die Familie habe ich mit nach Kreta genommen und war einer meiner Urlaubslektüren neben zum Beispiel dem, zu Laymon, kontrastreichen Programms von Hermann Hesse … mehr